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Handwerk & Technik

Müller ist einer der ältesten Berufe der Welt. Gingen Forscher bislang davon aus, das mit Ende der letzten Eiszeit vor rund 12.000 Jahren die Menschen sesshaft wurden, Getreide anbauten und zu Mehl vermahlen haben, zeigen Funde zum Beispiel aus Australien oder Mosambik, dass schon deutlich früher Getreide mit Steinen zermahlen wurde. Schon vor 30.000 Jahren gab es also „Müller“.

 

Das „Hand-Werk“ Müllerei hat sich mit Beginn der Industrialisierung radikal gewandelt. Moderne Mühlen sind hochtechnologisierte Betriebe, Computer steuern die Prozesse.

 

Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis sind nach wie vor Voraussetzung für die Arbeit in der Mühle. Der Mensch, der Müller jedoch lässt sich von keiner Technik ersetzen: Getreide ist ein Naturprodukt, seine Qualität ändert sich von Jahr zu Jahr. Jede Ernte bringt ihre ganz eigenen Herausforderungen. Wichtige Tätigkeiten für den Müller sind die Rohwaren- und Endproduktkontrolle, das Steuern, Überwachen und Warten seiner Maschinen – heute wie früher. Die Möglichkeiten zur Analyse des Produktes indes sind vielfältiger geworden, darum ist die Laborarbeit fester Bestandteil der müllerischen Ausbildung. Neben der Freude am Umgang mit Naturprodukten, sind Interesse für Technik, Physik und Mathematik gute Vorrausetzungen, für junge Frauen und Männer, die diesen spannenden Berufsweg einschlagen wollen.

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