Verband Deutscher Mühlen e.V.

Im Verband Deutscher Mühlen (VDM) haben sich große und kleine, handwerkliche und industrielle Mühlenunternehmen aus ganz Deutschland zusammengeschlossen, um ihre gemeinsamen Interessen voranzubringen.

Verband Deutscher Mühlen e.V.

Neustädtische Kirchstraße 7A
10117
Berlin

Ansprechpartner/In:

Anne-Kristin
Barth
Peter
Haarbeck

Tel.:

030 2123369 34
030 2123369-33

E-Mail:

anne-kristin.barth@muehlen.org
peter.haarbeck@muehlen.org

Webseite:

www.muehlen.org

Socialmedia:

www.instagram.com/meinmehl/

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    Die Arbeit in der Müllerei ist spannend und abwechslungsreich. Der Verband Deutscher Mühlen beantwortet Dir gerne spezifische Fragen oder vermittelt Dir Gesprächspartner, die authentisch über den Beruf berichten können. Schreib und einfach an!

     

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    Was machen MüllerInnen eigentlich genau?

    Müllerinnen und Müller stellen aus Naturprodukten wie Getreide mit sehr heterogenen Eigenschaften, Mahlerzeugnisse von gleichbleibender Qualität her. Dazu benötigen sie sehr gute Kenntnisse über die Rohstoffe wie Weizen, Roggen, Hafer oder Dinkel sowie über die Mühlentechnik und die verschiedenen Verfahren in der Mühle. Ein breites und spannendes Aufgabenfeld, mit großer Verantwortung von Anfang an. Blicke hier hinter die Kulissen und erfahre noch mehr.

    Was verdienen MüllerInnen?

    Bei der Vergütung gibt es regionale Unterschiede, so wie bei den Gehältern auch. Folgende Angaben können aber zur Orientierung dienen:

    1. Ausbildungsjahr: 650 bis 700 Euro
    2. Ausbildungsjahr: 740 bis 830 Euro
    3. Ausbildungsjahr: 820 bis 970 Euro

    Das Einstiegsgehalt von Gesellen liegt um 26.500 Euro Jahresgehalt zzgl. branchenüblichen Zuschlägen für Arbeit an Feiertagen, Wochenenden und in der Nacht.

    Welche Aufstiegschancen gibt es?

    Nach erfolgreicher Abschluss- oder Gesellenprüfung gibt es für Verfahrenstechnologinnen/ -technologen Mühlen- und Getreidewirtschaft viele Möglichkeiten zur Weiterbildung. So kann die Fortbildung zur Müllermeisterin/zum Müllermeister aufgenommen werden oder zum/r staatlich geprüfte/n Techniker/-in Fachrichtung Mühlenbau, Getreide- und Futtermitteltechnik. Der Meisterbrief ermöglicht das (Fach-)Hochschulstudium in vielen technischen und ernährungswirtschaftlichen Studiengängen.

    Was muss ich können, um in der Müllerei zu arbeiten?

    Wichtig für den Beruf sind in erster Linie Spaß im Umgang mit Naturprodukten, gutes Organisationsvermögen und Flexibilität, kaufmännisches Geschick, handwerkliches Talent und technisches Verständnis. Gute Voraussetzung bieten ein Hauptschulabschluss mit guten Leistungen in Mathematik und Physik, ein Realschulabschluss oder das Abitur. Zunehmend finden auch Studienabbrecher aus technischen Studiengängen in der Müllerei ihre Berufung. Übrigens werden in Mühlen auch Industriekaufleute, Buchhalter (m/w), Logistiker (m/w) und Laboranten (m/w) ausgebildet. Frag doch einfach im Unternehmen Deiner Wahl nach.

    Muss ich schwere Mehlsäcke heben können?

    Das Tragen von Säcken kommt vor, ist aber wirklich die Ausnahme. Die allermeisten Arbeitsschritte in der Mühle erfolgen heute automatisiert mit Hilfe von Maschinen.

    Werde ich nach der Ausbildung übernommen?

    Da Verfahrenstechnologen sehr gefragt sind, sind die Übernahmechancen nach dem Abschluss sehr gut. Ein sicherer Arbeitsplatz, gute Bezahlung und eine betriebliche Altersvorsorge durch die Müllereipensionskasse runden die guten Arbeitsbedingungen ab. Zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen geben jungen Menschen die Perspektive auf einen sicheren Arbeitsplatz – in Deutschland, Europa oder der ganzen Welt. Zudem stehen Müllerinnen und Müllern Karrierewege im Anlagen- und Maschinenbau sowie ganz allgemein in der Zerkleinerungstechnik offen.

    Wie lange dauert die Ausbildung zum/zur MüllerIn?

    Der klassische Weg in die Mühlenwirtschaft ist die dreijährige duale Ausbildung zur Verfahrenstechnologin/zum Verfahrenstechnologen Mühlen- und Getreidewirtschaft. Die Ausbildung lässt sich unter bestimmten Voraussetzungen auf zwei Jahre verkürzen. Neben der betrieblichen Ausbildung im Unternehmen wird die Fachtheorie im Blockunterricht in einer von zwei darauf spezialisierten Berufsschulen in Wittingen in Ost-Niedersachsen oder in Stuttgart absolviert; dort werden auch die fachpraktischen Kenntnisse vertieft.

    Benötige ich einen Führerschein?

    Nein, ein Führerschein ist keine Voraussetzung.

    Ist bezahltes Praktikum möglich?

    Das handhabt jedes Unternehmen anders. Nachfragen lohnt sich aber auf jeden Fall. Schick einfach einem Unternehmen Deiner Wahl ganz unkompliziert eine Anfrage über unseren Service